Die Orgel

Um dem fortschreitenden substanziellen Verfall der Orgel Einhalt zu gebieten, ist eine umfassende fachgerechte Restaurierung notwendig.

Insgesamt weißt die Orgel größere Verschleiß- und Alterungserscheinungen auf und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand und ist praktisch unspielbar.

Sehr starke Korrosion, übermäßige Verschmutzung, Verschleiß besonders durch die umgehängten Trakturen, Schäden durch eingedrungenes Wasser und nicht zuletzt starker aktiver Holzwurmbefall lassen dieses wertvolle Werk momentan arg verfallen aussehen. Es muss klar gesagt werden, wenn hier nicht grundhaft und möglichst bald gehandelt wird, werden zumindest Teile dieser kostbaren Orgel unwiederbringlich verloren gehen. Durch eine grundhafte Aufarbeitung aller Orgelteile wird die alte Güte dauerhaft hergestellt.

Diese Kosten für die Restaurierung der Orgel in der St. Georgii Kirche betragen ca. 70.000 Euro.

Diese ist eine von drei Orgeln, die der Orgelbaumeister Johann Friedrich Schulze (1793-1858) aus Paulinzella um 1830 baute.

Er war der beachtlichste Orgelbauer in der Orgelbauerfamilie Schulze.

Erwähnenswert an der Orgel ist der reich ornamentierte pfeifenlose Prospekt, der ungewöhnliche Manualumfang und die weitgehend original erhaltene Disposition verteilt auf zwei Manuale und 19 klingende Stimmen als Besonderheit.

Die von der Schulze geführte Werkstatt wurde zu einer der bedeutendsten ihrer Zeit in ganz Thüringen. 1850 vollendete er die Domorgel zu Bremen. In der Zeit von 1851-1854 erbaute er die Hauptorgel in St. Marien zu Lübeck.

Der Zustand der Orgel
St. Gergii Kirche

Dieses hat sich am 22.02.2002 gegründet und wird seither vom Nägelstedter Dorfkulturverein her unterstützt. Mitwirkende dieses Gremiums sind Sven Schuchardt, Roswitha Voigt, Ronald Schuchardt, Gerhard Rick, Edelfried Amthor, Dennis Kantimir und Hartmut Rose. Von Ihnen aus geht ein großen Arrangement aus zur Erhaltung der Kirche.

So wurden schon einige viele Spendenquittungen ausgestellt. Nicht nur Privatpersonen haben ihren Teil dazu beigetragen, sondern auch Unternehmen aus dem Ort selber und der Umgebung.

Durch diese Unterstützung und staatlichen Fördermitteln kann Ende diesen Jahres mit der Restaurierung der Orgel begonnen werden. Ende 2010 sollen dann die Bauarbeiten an der Orgel fertig gestellt sein, womit sie wieder im vollem Maße erklingen kann.

Zum Orgelgremium

Weiterhin muss natürlich gespendet werden, um die Restaurierung vollenden zu können:

Spendenkonto: Kreissparkasse Unstrut - Hainich

BLZ: 820 560 60

Kontonr.: 0611016320

Natürlich möchten wir Sie auf dem laufenden halten, was die Restaurierung der Orgel betrifft. Aktuelle Infos dazu finden Sie auf unserer News-Seite.